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 Altmodische Lounge

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Evianna Frye
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BeitragThema: Altmodische Lounge   Mi 10 Feb 2016, 20:02

das Eingangsposting lautete :


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Dies ist das weitaus elegantere und wertvollere Gegenstück zum Wohnzimmer der Day Class. Die Night Class Schüler verbringen hier, wenn sie nicht gerade in ihren teuren Zimmern Fernseher schauen, die meiste Zeit - vorzugsweise mit dem Hausvorstand. Hier steht nicht nur ein richtig großer und schicker Kamin, nein, die Möbel sind auch noch von höchster Qualität. Hier lässt es sich inmitten von wunderschönen Gemälden wirklich leben.

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Shikayo Tobirama Nara
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BeitragThema: Re: Altmodische Lounge   Sa 26 März 2016, 17:37

Wäre Shikayo von zierlicherer Gestalt und weiblich, so könnte er nun in Andacht des Gesprächs mit seiner Schwester über diese unsinnige Einrichtung durch die Schule springen und ein inbrünstiges "Let it goooooo!~" vom Zaun reißen. Allerdings war er aber weder zierlich, noch weiblich, noch besaß er eine zumutbare Singstimme. Da konnte ihn nicht einmal der heilige Ulmo mit einem elbischen Heilzauber belegen. Half alles nichts. Dafür aber konnte er klampfen und posaunen, dass war doch auch was. Aber nichts gegen diese Arschposaunen, die auf diese hanebüchene Idee gekommen waren, allerlei Rassen in ein Internet zu verfrachten und darauf zu warten, dass die schon irgendwie alle miteinander klar kamen. Vor allem wenn sie schon einmal gar nicht wussten, wer oder was das Gegenüber überhaupt war. Er konnte nur seiner Imôto zunicken als sie meinte, dass man bei einer wissentlichen Gegenüberstellung wohl einen Krieg befürchtete, man aber auf falschem Wege eine Lösung anstrebte. Auch den Punkt mit den Mädchen der Day Class konnte er nur abnicken. Kaum erblickten die kullerrunden und jungfräulichen Äuglein einen Schüler der Night Class, brach eine größere Hysterie aus als auf einem Backstreetboys-Konzert. Egal welcher Vampir ihnen vor der Glupscher trat: Er war sofort die große, wahre Kokoro-Larf. Kaum war der aber weg und ein Neuer rückte sich ins Visier, ging die große Liebe auf Wanderschaft und zack: Die Mädchen hatten ein neues, großes Koi. In den Augen von Menschenfrauen mussten die männlichen Vampire ja wahrhafte Stus sein. Makellos, perfekt, wunderschön, stark, klug, knackig und wahrscheinlich auch romantisch. Das sahen die Damen ja oft genug in diesen leidlich schmierigen Vampir-Schnulzen. Dieser Dreckward Knallen war ja so derart weinerlich und unmännlich, dass dem äußerlich beinahe hundertprozentigen Senju nur beim Gedanken an ihn verdammt sauer aufstieß. Und hässlich war der! Pah! Der war so unansehnlich, dass nicht mal The Big Three ihn schön fand! Und das sollte was heißen! Aber gut, er steigerte sich gerade wieder in etwas hinein. Das war nicht gut, sonst bekam er nur wieder einen tobirama'schen Tobsuchtsanfall. So atmete er also tief durch, versuchte die Setzlinge im Tütchen zu lassen.
"Du hast recht. Ich will mir gar nicht vorstellen was hier los ist, wenn heraus kommt, dass womöglich Hunter unter uns weilen. Da können sie ihren Bums hier gleich dicht machen", erwiderte er schließlich, fügte aber noch eine Vermutung hinzu. "Anders herum glaube ich aber nicht einmal, dass die Menschen wieder so übertrieben reagieren würden wie damals. Sie sind mittlerweile aufgeklärt, glauben nicht mehr an das Fegefeuer und anstatt sie uns als Wiedergänger sehen, sind wir nunmehr Stilikonen in sämtlichen Medien. Ich glaube, die meisten würden uns eher als interessant, als gefährlich betrachten. Aber gut, wer bin ich, der dem dem Senat vorschreibt, wie er seine Arbeit zu machen hat?" Zuletzt zuckte er träge die Schultern, seufzte auf und belustigte sich dann lieber an der Darbietung des modernen und vampirischen Martin Luthers, der scheinbar glaubte den Teufel zu sehen, aber leider nicht ein Tintenfass an die Wand klatschte. Dafür klatschte er selbst sich ja dank Shikayos hölzernem Humor auf dem Boden des Flurs und kreischte biblische Sakramente und ähnlichen Schnulli. "Tja, wie heißt es immer so schön: Holzauge, sei wachsam." Ja doch, den Kalauer hatte er nun nicht bei sich behalten können. Da war er schon eine Spaßkanone, der Tobirama-lama-ding-dong-wong-hong-ping-pong.
Seine Schwester war aber auch so ein ausgemachter Spaßvogel. Wollte sie tatsächlich warten, bis ihre Opfer zu Bett gegangen waren, um TDO im großen Stil aufzuziehen. Das sie die Geduld dafür aufbringen würde, bezweifelte er nicht, eher seine eigene Sicherheit. "Solange das kleine Dunkle nicht wieder mich des Nachts aufsucht und zu mir ins Bettchen kreuchen will, ist alles in Ordnung. Sonst leucht ich dem Kleinen mit der Lampe heim." Um dies zu bekräftigen, kramte er die Taschenlampe des Grauens aus seiner Hosentasche, knipste sie an und hielt sie sich mit aufgerissenen Augen unter sein Gesicht. Der Rest der Jubeltruppe von New-Age-Luther nahm bei diesem Anblick die Beine in die Hand. Das war wohl doch eine Schüppe zu viel. Tjaja, er war halt schon ein neckischer Kasperl, der Shikarama, ne? Aber solange er und seine Gleichgesinnten darüber lachen konnten, reichte das ja.
Wie ein Cowboy nach einem Duell kurz nach 12 Uhr knipste er die Lampe wieder aus, ließ sie zwischen seinen Fingern drehen und steckte sie dann supercool wieder in seine Tasche zurück. Die er immerhin ohne großes Gewühle erreichen konnte, nachdem er sich die drölf Schichten der Uniform ausgezogen hatte. Narumi empfand die Kluft als ähnlich lästig, wobei sie ihre ja noch trug. Aber das lag auch nur daran, dass sie schlichtweg zu bequem war, sich umzuziehen. "Da sagst du was... Wenns nach mir ginge, gäb's hier keinen Dresscode, mendokusê. Ich warte schon auf den Tag an dem mir spontan das Hemd platzt. Viel zu figurbetonend, dieser Scheiß..." Das murrte er zurecht. Sein schwarzes Hemd war sogar so auf seine Figur geschnitten, dass sich seine Muskulator auf dem Stoff abzeichnete. Nicht einmal die widerlichen Strampler der Maitos zeigten SO viel. Die Designer der Uniform schienen es provozieren zu wollen, dass die Menschenfrauen einen Koller nach dem anderen bekamen.
Apropos Menschenfrau. Da hatte sich doch tatsächlich eine zu der nara'schen Jubeltruppe gesellt. Hatte sich als Evianna Frye und eine Guardian vorgestellt und darüber Auskunft gegeben, dass der Direktor sie zu ihnen geschickt hatte. Für Darth Nana war die Gute wohl gerade das perfekte Versuchskaninchen. Für ihren Bruder das fleischgewordene, ziemlich attraktive Verhängnis. Immerhin sollte er sie ködern und ihr ein Haar entwenden, sie für weitere Operationen gefügig machen. Nur wusste er mit Frauen auf dieser Ebene absolut nichts anzufangen. Die paar Verehrerinnen die er gehabt hatte, hatte er ohne großen persönlichen Kontakt in den Wind geschossen. Und nun saß er hier wie das Kaninchen vor der Schlange und musste versuchen, eine scheinbar vampirresistente Menschenfrau zum Ball zu laden. Geez, das mochte ja was werden.
So wie er aber die Regungen seiner Schwester einschätzte, schien er sich zumindest anfangs gar nicht so blöd anzustellen. Immerhin hatte er ihr versichern können, dass sie gewiss nicht störte. Dabei hörte er aus ihrer Antwort heraus, dass sie offenbar auf irgendeine Weise unter japanischem Einfluss stand, da sie Shôgi kannte, obwohl sie Engländerin war. Aber schön, egal woher sie es konnte und kannte, darauf konnte man ja aufbauen, dass wusste sogar er. "Oh, zum zweiten Mal? Was hat dich zum ersten Mal hierher geführt?", fragte er zuerst, nicht unbedingt um Interesse vorzuheucheln. Eher war er wirklich interessiert, wieso die Guardians hier ständig ein und aus zu gehen schienen. Danach ging er aber wieder zu seiner Taktik über. "Mhh.. In England ist Schach ja leider auch viel beliebter. Aber... wann immer du Lust auf ein Gefecht des Geistes hast, kannst du gerne zu uns kommen. Wobei es für den Anfang klüger wäre, gegen mich zu spielen. Nana-chan ist nahe dran unseren Vater zu schlagen und der ist der wohl klügste lebende Vampir. Oder anders gesagt: Du kannst so viel in der Hirse haben wie du willst, sie zerlegt dich trotzdem systematisch." Das er selbst manchmal aber nicht besser war und immer wieder versuchte, sich einen Trumpf in der Hinterhand zu halten, zeigte er ohne jegliche Regung nach dem Zug seiner Schwester. Er hatte sich doch tatsächlich noch einen Silbergeneral aufgehoben, den er nun voran zog, um ihren von der Seite etwas ungeschützten König einzuheizen. Sicherlich konnte es passieren, dass der Silbergeneral im nächsten Zug drauf gehen würde, aber dennoch hatte er sein Vorhaben perfekt aufgehoben. "Schach.", meinte er nur, schmunzelte leicht diabolisch. Selbst wenn er das Spiel verlor, so war ihm dieses kleine Schach doch genug Freude.
Nach seiner hinterhältigen Aktion setzte sich die hübsche Erdbeerblonde auch endlich neben ihn, entschuldigte sich mit einem Lächeln aber gleich dafür, dass sie nicht allzu lang bleiben konnte. Immerhin hätte sie ja ihre Pflichten und würde bei einer Verletzung recht schnell vom holden Direx bestraft werden. Um ihren Stress etwas zu mildern, wank der Fleißige unter den Faulen einfach lasch ab, meinte in seiner ruhigen und nachlässigen Sprechweise: "Ach wo, bei dem legen wir schon ein gutes Wort für dich ein. Der scheint irgendwie einen Narren an uns gefressen zu haben. Und es ist ja nicht so, dass du die einzige Guardian hier wärst." Zuletzt versuchte er sich erneut an einem Schmunzeln, was bei einem Nara mit müdem Blick immer etwas für sich hatte und bemerkte anschließend an den stummen Gebärden seiner Schwester, dass seine Frage bezüglich ihrer Begabung und ihrer Tätigkeit hier wohl nicht so geschickt gewesen war. Aber gut, er hatte ja gleich zu verstehen gegeben, dass er keine Ahnung hatte, wie er die Dame umgarnen sollte. Die wiederum schien den schnellen Austausch der Geschwister gar nicht zu bemerken, gab sogar eine schlichte Antwort. Die Gute schien sich demnach nicht allzu wichtig zu nehmen, nannte ihr Talent für Kampfsport und Diskretion als Gründe für ihr Amt. Er hingegen nahms nur nickend und wortlos hin, hatte Narumi doch sowieso die Strippe ergriffen. Und natürlich fiel sie gleich trocken und unterschwellig mit der Tür ins Haus. Wo er sich am liebsten schon die Hand vor die Stirn geschlagen hätte, schien Evianna den Gehalt zwischen den Zeilen nicht zu sehen und bestätigte nicht nur, dass es diesen Ball geben würde. Nein, sie meinte auch, dass sie ihre Aufgaben dort hätte ihr sogar befohlen wurde, sich zu amüsieren. Wegen diesem Einwand musste der Tarzan unter den Nara-Faultieren doch leise auflachen. "Klingt ja ganz nach dem Alten. Ich wette, der befiehlt uns auch noch uns zu amüsieren, was Nana?" Mit wissendem Blick sah er zu seiner kleinen Schwester, lauschte dann aber weiter den Worten der Erdbeerblonden. Der guten Norm wegen würde sie sich wohl auch mit dem Tanzen und allem drum und dran abgeben müssen, aber einen Partner schien sie noch nicht zu haben. Sie klang auch eher unsicher, ob sie überhaupt einen finden würde. Und in der Night Class sah sie dafür anscheinend gar keine Chance. Wenn er den bedeutungschweren Blick von Slothy richtig ablas, dann war das wohl nun his time to shine. Einen Moment ließ er sich noch Zeit, versuchte die richtigen Worte zu finden und nahm derweil noch auf, dass sie lieber Evie genannt wurde, da sie ihren eigentlichen Vornamen nicht ausstehen konnte. Gut gut, auch daraus ließ sich etwas machen.
"Naaah, so kann man das auch nicht sagen...", seufzte er in Andacht auch ihre Festellung, dass Vampire eigentlich keine Lust auf Menschenmädchen hatten und fuhr sich mit ausgestreckten Fingern durchs Haar. "Ich beispielsweise hätte nichts gegen eine sterbliche Tanzpartnerin. Ist doch auch mal interessant, ne?" Kurz ließ er dies wirken, nahm einen Schluck Tee zu sich und rückte sich locker in seinen Schneidersitz ein wenig mehr in ihre Richtung. Er hatte mal gelesen, dass direkter Augenkontakt sehr förderlich war, um sich mit jemanden bekannt zu machen. So visierte er sie also direkt mit seinen türkisen Spiegeln an, versuchte so aufmerksam wie möglich zu wirken. "Aber sag..Du musst dir sicher keine Gedanken mehr um einen Tanzpartner machen. So gut wie du aussiehst, hast du sicher längst einen Prince Charming an der Angel." Ein verschmitztes Schmunzeln folgte, bevor er sich zurücklehnte und voller Ironie aufseufzte. "Ich muss mir da eher Gedanken machen. Mich mögen die Mädchen nicht, weil ich so ein Langweiler bin.~ Am Ende muss ich wieder mit Nana-chan aufschlagen und die mag nicht einmal mit mir tanzen... Was nicht heißt, dass die übereifrigen Day-Classerinnen nicht trotzdem Naracest-Doujinshis zeichnen würden..mendokusê..." Gespielt leidig legte er sich eine Hand mit dem Rücken auf die Stirn, hatte gar nicht eingeplant, dass sein Körper seinen eigenen durchtriebenen Beitrag leistete, in dem er seine Muskeln mit jeder Bewegung ansehnlich spielen ließ.

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BeitragThema: Re: Altmodische Lounge   So 27 März 2016, 22:28


Narumi und Shikayo hätten sich stundenlang darüber unterhalten können, wie falsch die Situation an der Schule doch war - und vor allem wie viel besser sie es zu Hause hätten. Die beiden waren fast schon wirklich wie Hanni und Nanni - diese Zwillinge hatten sich in der TV-Serie am Anfang ständig darüber beschwert, dass die neue Schule blöd und die alte viel besser war. Die „alte Schule“ war im Falle des Geschwisterpaares Nara ihr Zuhause in Japan und St. Claire’s wäre dann wohl die Cross Academy - sogar an den Uniformen hatten die beiden gemeckert, wie die Zwillinge in der Serie. Das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten, immerhin hinkten Narumi und der Shik’ster in Sachen Unterrichtsstoff null hinterher - sie waren eher Lichtjahre voraus. Ein Grund mehr, warum sie eigentlich noch viel weniger Lust hatten überhaupt hier zu sein. Sie sahen einfach keinen Vorteil, so gut wie nichts positives über diese Schule. Schön, sie empfanden beide die Grundidee als nobel und gut, aber die Umsetzung war einfach grauenhaft oder besser kaum durchdacht. Die beiden hatten gerade darüber geredet was wohl passieren würde, wenn die Wahrheit ans Licht käme und man das Geheimnis dieser Schule lüften würde - Tja, wie würden die Menschen wohl reagieren? Sicher, Shikayo hatte einen guten Punkt. Man lebte mittlerweile in einer sehr modernen Generation, man suchte sogar nach übersinnlichen Dingen, Monstern oder dergleichen. Es war aber dann doch immer noch ein ganz anderes Kaliber, als normalsterblicher zu lernen, dass eine Sorte dieser Monster tatsächlich echt ist und mit seinen Kräften viel zerstören kann. Mal davon abgesehen dass das Blutsaugen in Filmen und Co. vielleicht ganz cool aussah, in echt aber eher nicht so das Beste war. Unter allen Vampiren war bekannt, dass sie nur vom Blut der Person satt wurden, die sie auch wirklich liebten. Sei es nun ein Mensch, Hunter oder ebenfalls ein Vampir - dies war dann natürlich auch nichts schlimmes, denn zur Liebe der anderen Person würde man das „kleine Schlückchen“ schon nicht übertreiben. Leider bildeten aber auch hier Ausnahmen die Regel: Reinblüter, die Menschen oder Hunter willkürlich zu Level-E machen (und nicht deswegen, weil sie ihnen das Leben retten wollen) oder gar komplett aussaugen - andere Vampire, wie zum Beispiel Level-E, die einfach so Menschen töteten und aussaugten. Und dann lebten all diese Komponenten hier auf dieser Schule, praktisch unter einem Dach - sie könnten jederzeit aufeinander krachen. Kein Wunder, dass die strategisch und logisch denkenden Nara da total unzufrieden waren - das war doch einfach alles total unverhältnismäßig! Wenigstens gab es da noch ein Licht im Dunkel - Narumi konnte nach wie vor Leute mit ihren Pranks der Finsternis erschrecken - vorher musste sie Shikayo aber noch versichern, dass sie nicht wieder versuchen würde ihn zu erschrecken. Über die Aktion mit der Taschenlampe konnte sie also nur grinsen - ja, davor fürchteten sich selbst ihre Schatten. Über diese mendoksê-artige Schuluniform konnten sie nicht lange schimpfen, denn nun ging es um den Neuzugang im Wohnheim, welcher sich als Evianna Frye vorgestellt hatte.
Für Narumi und ihren Bro-Bro war sie bereits fester Bestandteil ihres Plans - naja, eher von dem Plan der Blondine, denn Shikayo bildete gerade das Mittel zum Zweck um das Mittel zum Zweck zu bekommen, wenn man es so formulieren mochte. Ihr Bruder konnte anscheinend doch galant das Gespräch lenken, deswegen entschied sie sich erstmal nur dann einzugreifen, wenn es wirklich nötig war. „Hmm, das ist nicht gesagt. Ich bin mir sicher, dass du eine gute Gegnerin wärst. Falls du es wirklich noch nicht so oft gespielt haben solltest… übt Aniki sicher gerne mit dir. Nicht wahr?“ Im nächsten Zuge erlaubte sich ihr geliebter Aniki aber ein Schach, da konnte die Prinzessin der Finsternis nur einen mindestens so hinterhältigen Zug wie ihr Bruder machen - Shôgi war eben kein Gast bei Verstehen Sie Spaß. Die Tatsache, dass die Gute leider nicht so lange bleiben konnte war nicht schlimm - Narumi dachte sich bereits, dass ihr Vorhaben nicht so lange dauern würde. Deswegen nickte sie den Worten ihres Bruders nur zu. „Außerdem haben wir hier bisher noch keinen anderen Guardian gesehen, der sich uns vorgestellt hat. Somit bist du die Erste, ist ja auch schon mal positiv.“ Narumi musste sich wirklich abmühen Sätze herauszubringen, die so lang waren - oder allgemein halbwegs interessiert zu klingen. Nicht, dass sie es nicht tat - es war viel mehr einfach nur ihre Art. Glücklicherweise hatte die Erdbeerblonde bisher noch keinen Verdacht auf Plan Ball und schien ganz normal  zu antworten - und zwar, dass der Direktor ihr wohl „befohlen“ hatte, sich trotz der ganzen Arbeit auf dem Ball auch zu amüsieren. „Mendokusê. Wenn er uns wirklich hierbehalten will, dann hoffe ich für ihn dass er das nicht macht.“ Während Evianna, die lieber Evie genannt werden möchte, sich darüber beklagte mit vollem Einsatz teilnehmen zu müssen und hier in der Night Class vermutlich niemand Bock auf die Day Clas Schülerinnen & Schüler hatte (nun ja, so Unrecht hatte sie damit nicht). Nun war es an Shikayo zu antworten und Narumi lauschte genau seinen Worten - jetzt musste er sich geschickt anstellen. Der Anfang lies schon mal nur positives offen - und die Sache, dass eine menschliche Tanzpartnerin auch mal ganz interessant wäre war sehr gut. Die Nara’sche Gedankenlesung & der Blickaustausch funktionierten anscheinend immer noch einwandfrei! Das er dabei versuchte direkten Augenkontakt zu halten, war dann wohl noch die Krone von allem. Da konnte Nana-Banana ihm nur gedanklich auf die Schulterklopfen - eine wirkliche Steigerung im Gegensatz zu vorhin. „Da kann ich nur zustimmen - auch wenn ich es wohl eher bevorzuge mich auf diesem Ball nicht mehr bewegen zu müssen als nötig, mendokusê…“ Schon allein wenn sie daran dachte, mit irgendjemandem tanzen zu müssen - bäh, zu viel Bewegung. Schon allein der Weg vom Wohnheim bis dorthin war ihr zu weit - oder eher der Weg von ihrem Bett auf den kalten Fußboden. Mit den nächsten Worten hatte Shikayoyosayho den großen Stein ins Rollen gebracht - sagte dazu noch, dass er sich eher Gedanken um eine Partnerin machen müsste, weil er so langweilig wäre. Und das seine liebste Schwester hier nicht mit ihm tanzen wollte, konnte sie nur nicken. Es lag ja nicht an ihm sondern an der unnötigen Bewegung. Ein ekliges Wort. „Ganz Recht. Ich bevorzuge auf diesem Ball einer einen ruhigen Sitzplatz, ob nun mit oder ohne Partner. Aber Aniki, du bist doch so ein guter Tänzer. Es wäre wirklich Schade, wenn du niemanden findest. Wenn wir zusammen hingehen geht das mit der Zeichnerei wieder los, mendokusê…“ Nun galt es nur noch heraus zu finden, ob die gute schon jemanden hatte mit dem sie hinging oder nicht - wobei Narumi eher zu letzterem tendierte. So lange war die Meldung noch nicht draußen, mal sehen, was rauskommen würde.

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Evianna Frye
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BeitragThema: Re: Altmodische Lounge   So 27 März 2016, 22:38


Evianna wusste nicht genau was es war, aber irgendwie saß sie jedes mal neben Vampiren und gönnte sich etwas von deren „Cafeteria“, wenn sie dieses Wohnzimmer betrat. Beim ersten mal war sie auf Makoto Zeustake und Reamon mit den Schlangenaugen getroffen - hier saß sie neben ihnen auf dem Sofa und aß mit ihnen Onigiri. Jetzt saß sie wieder mit zwei Vampiren zusammen und trank mit ihnen Tee, obwohl sie eigentlich draußen abhängen und das Gebiet nach streunenden, liebeslustigen Schülerinnen durchkämmen sollte - und da soll nochmal wer sagen, es wäre langweilig an dieser Schule. Die Gesprächsthemen waren diesmal jedoch ganz anders - es drehte sich eher um Shôgi und den Ball doch zuvor der Grund, warum sie heute schon einmal hier war. „Als ich zum ersten Mal hier war sollte ich mich beim Haus- und Vizevorstand eurer Klasse vorstellen. Getroffen bin ich aber nur auf Zweiteren und seine… etwas spezielle Begleitung.“, erklärte sie ihr erstes Vorhaben, wegen welchem sie die heiligen Hallen der Night Class betreten hatte. Während Shikayo meinte, sie solle wohl zuerst lieber gegen ihn Shôgi spielen, weil seine Schwester anscheinend fast oder eher genau so schlau war wie ihr Vater, welcher der klügste lebende Vampir war, wie er erzählte, sagte Narumi dass Evie wohl doch eine ebenbürtige Gegnerin wäre. „Das ist dann doch etwas zu weit hergeholt, Narumi-senpai. Ich hatte bisher immer nur die Chance es bei meinen Verwandten in Japan zu spielen und die sehe ich leider nicht so oft. Da nehm’ ich das Angebot gegen dich zu spielen doch gerne an, Shikayo-senpai. Vermutlich werdet ihr mich beide niederschmettern, aber ich hab auch einiges drauf. Ich werd mich bemühen!“  Evie besaß ja doch ein großes Maß an Intelligenz, da würde sie sich bei erneutem Anfangen von Shôgi vielleicht doch ganz gut anstellen. Die beiden schienen wirklich sehr nett zu sein, da sie beim Rektor ein gutes Wort einlegen wollten und sie war wohl die einzige Guardian, die sich bisher vorgestellt hatte.  „Na dann bin ich beruhigt. Ich hatte bisher leider noch nicht die Ehre meine Kollegen zu treffen - entweder sie sind noch nicht hier, oder der Direktor schickt mich einfach nur gerne mitten in der Nacht herum. Aber vielen Dank für eure Hilfe! Wenn er viel gutes über mich hört, klingelt er mich vielleicht nicht mehr so oft total früh aus dem Bett.“ Und da Evie eine notorische Langschläferin war und eigentlich lieber Essen & Bücher lesen würde anstatt auf dem Campus wie eine Irre herumzurennen, wäre es schon mal ganz knorke, wenn der Direktor etwas Lob über sie hören würde. „Das kann euch durchaus passieren. Ich werde aber versuchen den Direktor möglichst von euch fernzuhalten, dann habt ihr eure Ruhe.“, sagte Evie lächelnd, aber da meinte der männliche Teil des Geschwisterpaares auch schon, dass er zum Beispiel nichts gegen eine menschliche Tanzpartnerin hätte und das auch mal ganz interessant wäre - Narumi hatte dabei nur zugestimmt und noch angemerkt, dass sie sich dort lieber nur so wenig bewegen möchte wie möglich. „Das ist wirklich überraschend zu hören, die meisten haben auf die Schüler und Schülerinnen der Day Class keine Lust! Ist ja auch nicht zu verdenken wie sie sich benehmen, aber ist trotzdem schön zu hören, dass ihr so denkt. Der jeweilige Partner von euch muss dann aber Angst haben, nicht von den eifersüchtigen anderen zerfetzt zu werden.“ Davon konnte Evie mittlerweile schon ein Lied singen - vor allem würde bestimmt irgendjemand von ihnen herausfinden, dass sie Freundschaften innerhalb der Night Class geknüpft hatte, mit den Heiligtümern des Todes der Day Class. Die Erdbeerblonde musste aber doch ein paar mal überrascht blinzeln, als der doch sehr attraktive Shikayo mit einem direkten Blick in ihre Augen meinte, dass sie bestimmt schon jemanden für den Ball gefunden haben musste, so gut wie sie aussah. Nun ja, man hatte ihr zwar schon oft Komplimente gemacht, aber diesmal war es doch irgendwie etwas anderes - nicht nur kam das Kompliment von einem Vampir sondern eben auch von einem sehr gut aussehendem . Nachdem er noch meinte, dass er sich eher Gedanken machen müsste weil ihn die Mädchen viel zu langweilig fänden legte Evie den Kopf schief - das konnte sie gar nicht glauben. Die fielen doch sonst auch alles an, was an dieser Schule vampiristisch war. Das der letzte Teil mit den Doujinshi eigentlch ziemlich witzig war, bekam Evie nicht mehr so ganz mit - da wäre dann wohl ein wenig dieses Muskelspiel schuld. „Ä-äh, erstmal danke für das Kompliment. Aber nein, ich habe noch niemanden gefunden und ich glaube das wird sich bei der Sorte Klassenkameradinnen die ich besitze auch nicht ändern.“, meinte die Erdbeerblonde lächelnd, nachdem sie sich wieder gefangen hatte. „Aber das dich die Mädchen langweilig finden kann ich wirklich nicht verstehen. Schlecht aussehen tust du nun wirklich nicht, diese Vampir-Vorzüge Sache jetzt mal bei Seite. Ich meine, man muss ja nicht immer ein unglaubliches Auftreten haben um interessant zu sein, nicht wahr?“ Tja, ein Glück das Evianna nicht zu schüchtern war um so etwas ehrlich heraus sagen zu können - und auch wenn sie sehr viel Intelligenz besaß, verstand sie ganz offensichtliche Dinge wie dieses „Ball-Date-Gespräch“ nicht. Für solche Dinge war sie einfach blind, um es mal so zu sagen. Sie verstand sonst schnell so gut wie alles und konnte gut Schlüsse ziehen, aber bei Dingen wie hier konnte sie einfach nicht zwischen den Zeilen lesen - daran war wohl die kaputte Beziehung ihrer Eltern schuld. „Na dann hoffe ich, dass du jemanden findest, mit dem du gerne hingehen würdest. Du natürlich auch, Narumi-san. Ich glaube zwar, dass man eure Fans nicht von den Doujinshi abbringen kann, aber dann ist es auf dem Ball vielleicht nicht ganz so schlimm.

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BeitragThema: Re: Altmodische Lounge   Fr 01 Apr 2016, 19:39

Der Plan "menschliche DNS für das Wohl des Fortschritts sammeln" entwickelte sich besser und vor allem schneller, als es sich der Nara erträumt hätte. Da hatte er sich zufuhr zuvor noch ausgemalt, morgen beim ersten ersten Übergang "ganz ungeschickt" mit einigen Menschenmädchen zusammen zu stoßen, um ein paar laaaangeee Haare von ihren Uniformjäckchen zu klauben, aber kaum zu Ende gedacht, hatte sich dieser verzweifelte Plan bereits verflüchtigt. Tatsächlich war ein Menschenmädchen hier in ihrem Wohnheim aufgetaucht. Sogar autorisiert, da sie zu den Vertrauensschülern gehörte. Die Krone des Ganzen war aber, dass sie selbst für einen sonst so uninteressierten Klotz wie Shikayo einen Augenschmaus abgab und er sich fast fragte, wie eine Sterbliche so schön sein konnte. Narumi hingegen hatte ihr perfektes Forschungsobjekt gefunden und ließ nun ihre Hunde von der Leine. Oder eher ihren ihr hörigen älteren Bruder, der sogar den Romeo spielte, um an ein Haar von der Dame zu kommen. Dank gelegentlichem Blickkontakt mit seiner Schwester, die ihm stumm Anweisungen und Ratschläge gab, stellte sich Liebesmuffel sich sogar besser an, als erwartet. Ein eigentlich recht angenehmes Gespräch setzte sich in Gang, während welchem er die Schöne sogar ein wenig aus der Reserve locken konnte. Zunächst hatte er sie aber einfach gefragt, warum sie schon einmal hier in der Lounge gewesen war. Sie berichtete ohne große Scheu, dass sie sich beim Hausvorstand und dessen Vizen vorstellen sollte, allerdiings nur auf den Vizen und irgendeinen anderen seltsamen Gesellen getroffen war. "Ahh, okay. Dann hast du den "Sonnenschein" des Hauses schon kennen gelernt." Und dieses betonte "Sonnenschein" war noch untertrieben. Der Sohn des Hatake-Häuptlings war manchmal so mürrisch, dass er sich locker mit Narumi messen konnte. Das er überhaupt mit so viel Eifer an diesem Projekt hier teilnahm und sich sogar den Posten als Vize-Hausvorstand aufschwatzen ließ, wunderte Shikarama bereits seit dem er davon gehört hatte. Aber mal den guten, alten Makoto beiseite. Wer sollte bitte dieser merkwürdige Begleiter sein? Umgab sich der Hatake etwa mit devoten Jünglingen? Fragend sah er deshalb auch einmal zu seiner Schwester. "Jashin-kun gibt sich mit jemandem ab? Weißt du, wen sie meint?" Scheinbar war den beiden beinahe allwissenden Geschwistern doch einmal etwas entgangen. Was aber auch schlicht und geschmacklos daran liegen konnte, dass es ihnen scheißegal gewesen war. Das kam schon mal vor. Verdammt oft sogar.
Aber genug davon, denn das Gespräch ging darin über, dass der liebe Herr Direktor irgendwie jedem mit seiner krankhaften Euphorie und Harmoniesucht auf den Sack ging. Bei Nana-chans Ansage konnte er nur zustimmend nicken. Sollte der Kerl es wagen ihnen auch zu befehlen, sich unbedingt bespaßen zu müssen, dann wäre er samt seiner Schwester schneller weg, als der Alte die Schallplatte von High School Musical auflegen konnte. Evie hingegen schien sich darüber zu freuen, wenn die beiden ein gutes Wort für sie einlegen wollte. Im Gegenzug wollte sie ihnen den Direx vom Hals halten. Das klang doch mal vielversprechend. "Hai, wenn wir den "Guten" das nächste Mal sehen, loben wir dich in den höchsten Tönen.", sagte er schließlich mit einem kleinen, süffisanten Grinsen zu, bevor es auch schon ans Eingemachte ging.
Und bei der Verwirklichung des hochgeheiligten Plans stellten sich beide Naras wirklich alles andere als dumm und unüberzeugend an. Im ersten Schritt hatten sie der Erdbeerblonden glaubwürdig versichert, dass sie beide nichts dagegen hätten, einen Menschen auf dem Ball zu daten. Schon allein das sie beide es überhaupt aussprechen konnte, überhaupt hingehen zu wollen, bedeutete ungefähr soviel wie das neunte Weltwunder entdeckt zu haben. Tjaja, die Kinder von Cthulhu und Yui Cena waren eben verdammt gerissen und verschafften sich Anerkennung, ohne diese überhaupt ansatzweise verdient zu haben. Sah die Wahrheit doch immerhin so aus, dass sie sich in erster Linie mit Menschen abgeben würden, weil sie einen wissenschaftlichen Durchbruch erreichen wollten und nicht, weil sie Menschen so furchtbar viel abgewinnen konnten. Im Grunde waren viele von ihnen den beiden so egal wie ein Großteil ihresgleichen oder Hunter. Evianna hingegen machte sich eher sorgen darüber, dass ihre künftigen Tanzpartner großem Hass entgegensehen würden. Vorstellbar. Die Menschen wurden zu wahren Bestien, wenn es um die Gunst eines Vampirs ging. Allerdings wusste der starke Nara einzulenken, ganz im Sinne des Plans. "Ach, ich denke unsere Tanzpartner müssen sich dann am Wenigsten sorgen. Nana-chan und ich passen schon auf sie auf.", wank er also mit einer seiner Pranken ab und hoffte, dass ihm diese Beschwichtigung noch zu Gute käme.
Jedenfalls stellte sich die nara'sche Gedankenübertragung als hilfreich heraus, genauso wie dieses unnütze Wissen, dass Shikayo sich hin und wieder ansammelte. Ja wohl, der soziale Umgang mit anderen Individuen fiel bei ihm unter diese Kategorie. Immerhin hieß er nicht Carlos und war ein sonnebrillentragender Womaninzer-Flamingo. Der hätte der schönen Evianna schon längst eine Rose geschenkt, aber nicht sein Herr und Meister. Dieser wickelte sie, mithilfe seiner Schwester, mehr und mehr ein und förderte so nützliches Wissen zu Tage. Die Gute hatte also noch keinen Begleiter und sie hörte sich auch so an, als glaubte sie nicht, überhaupt einen zu finden. Ganz zügig wechselte er einen Blick mit der blonden Schattenprinzessin. Darauf konnte man aufbauen. Je weniger Selbstbewusstsein ein Mensch in dieser Hinsicht hatte, desto einfacher ließ man ihm glauben machen, dass er mehr als begehrenswert war. Bevor er aber überhaupt auf diesen Zug aufsteigen konnte, zeigte sich das Objekt der Forschung überrascht, dass Shikayo scheinbar relativ unbeliebt war. Ja doch, er musste schon einige Male blinzeln bei all den Komplimenten, die sie ihm machte. Von ihrer Offenheit mal ganz abgesehen erstaunte es den klugen Burschen am meisten, dass sie so etwas überhaupt sagte. Schön und gut, er war ich im Klaren, dass er wirklich alles andere als schlecht aussah, nur das sein herkömmlich mürrisches und gleichgültiges Auftreten keine Hürde sein sollte, überraschte ihn schon. Was sollte man schon weiter an ihm interessant finden? Das man ihn und seine Schwester gerne als Pairing hinstellte? Sicher nicht. Aber das war auch erstmal völlig egal, denn nun musste er wohl oder übel die Karten mal auf den Tisch legen. Nana machte ihm seit der letzten Aussage der Mitschülerin aus der Day Class mit stummen Blicken nur zu deutlich, dass sein Typ dringend verlangt war. Vor allem darum, weil ihm irgendwie der starke Verdacht aufkam, dass Evie so gar nicht spannte, was eigentlich Sinn und Zweck dieses Gesprächs war.
Innerlich versuchte sich der Stolz Hyosukes also zu sammeln, sah die junge Dame in schwarzes Uniform aber dennoch eindringlich an. Das musste jetzt perfekt werden. Er durfte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, aber er musste auch deutlich auf den Punkt kommen. Für ihn war das gar nicht so einfach, immerhin hatte er bisher einen Bogen um Romanzen und dergleichen geschlagen. Da war nur zu hoffen, dass es nicht ganz unnütz gewesen war, dass er sich bis dato so viele Filme angesehen hatte, in denen es oft genug auch darum ging, dass der Held sich eine Braut aufriss.
"Danke für die Blumen, Evie-chan. Ein unglaubliches Auftreten ist tatsächlich nicht alles.~", begann er seine kleine Scharade, bei welcher er sein Gegenüber keine Sekunde aus den Augen ließ. Anschließend beugte er sich ihr ein wenig entgegen, um sie nur noch direkter ansprechen und ansehen zu können. "Um ehrlich zu sein gäbe es da jedenfalls für mich schon jemanden, mit dem ich gerne diese Veranstaltung besuchen würde. Und das nicht nur, weil sie sich gut gegen ihre eventuell eifersüchtigen Mitschülerinnen wehren kann." Man mochte es kaum glauben, aber Shikarama bediente sich doch tatsächlich an der Tricks seines Vaters, mit denen dieser gerne seine Mutter einlullte, wenn er etwas unbedingt wollte. Ein tiefer Blick, eine nicht weniger tiefe, leicht rauchige Stimmlage - Frauen standen angeblich darauf. Und wenn es schon bei seiner schlagkräftigen Mutter zog, dann sicher auch bei einer Guardian. "Genau deswegen frage ich sie nun, ob sie nicht Lust hätte, meine Begleiterin für den Ball zu sein." Und damit sie die Botschaft auch wirklich verstand, legte er seine Hand auf ihre und vertraute auf seine vampirische Anziehungskraft. Wenn sie jetzt nein sagte, würde er sich in den Hintern beißen. So eine Don Juan Nummer würde er nämlich nicht noch einmal abziehen!

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Narumi Nara
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BeitragThema: Re: Altmodische Lounge   Mo 04 Apr 2016, 18:18


Narumi schien einen weiteren Gedankengang an ihre tausend laufenden anzuhängen – nämlich den, wer der „merkwürdige“ Begleiter vom bekannten „Jashin-kun“ a.k.a dem Vize-Hausvorstand sein könnte. Am Ende kam sie aber auf die Lösung, dass es ihr aus mangelndem Interesse wohl entfallen sein musste oder aber, sie hatte erst gar nicht aufgepasst. „Vermutlich auch ein neuer Schüler hier, vielleicht teilen die beiden ja ein Zimmer?“ Ja, da hätte die Blondine fast schon kichern müssen – wenn Evianna schon meinte, dass der Schüler merkwürdig war, dann hatte der Donnerprinz der Vampire mit einem solchen Zimmerpartner das ganz große Los gezogen. „Nun ja, so lange sie sich nicht auch ein Bett teilen müssen ist alles in Ordnung.“, sagte sie noch mit einem Grinsen – doch danach wurde das Gespräch auch schon immer weiter in die gewünschte Richtung gelenkt. Ihr liebster Aniki schien langsam mit der Situation warm zu werden und trat sogar fast schon ohne Narumis weibliche Einlenkung die richtigen Schritte an. So hatte er der menschlichen Gesprächspartnerin gesagt, dass er und seine Superhirn-Schwester hier schon auf ihre Tanzpartner acht geben würden. Naja, Narumi wäre der Partner für diesen Ball, sofern es nicht ihr großer Bruder war, total egal. Ob der nun menschlich oder vampiristisch war – wenn die Mädels sich drum reißen sollten, würde sie ganz sicher nicht zwischen den Fronten stehen, das wäre aber auch viel zu nervig. Zum Wohle des Masterplans nickte sie den Worten vom Shik'ster ruhig zu, eben in Narumi Schnelligkeit. Also in Zeitlupe. Denn wir wir alle wissen, berechnet man Narumis Geschwindigkeit nicht an der Pferde- sondern an der Faultierstärke. Also gar nicht. „Richtig. Diese „Fans“ müssen ja schließlich auch mal lernen, wann gut ist. Ich denke das kriegen wir schon hin.Auch wenn das wahrscheinlich verdammt nervig und aufwendig wäre, mendokusê... Dieser schmale Gedankensatz wurde dann aber wieder von ihrem weiblichen Großexperiment unterbrochen. Diese hatte glücklicherweise angeben können, noch keinen Tanzpartner für den Ball zu besitzen. Nun ja – weniger Glück für Evie, mehr für Narumi und Shikayo. Die beiden Wunderkinder-Geschwister tauschten einen vielsagenden Blick aus, den nun würde es ans eingemachte gehen. Da konnte sich die Blondine nur gedanklich feixend in die Hände klatschen – hatte die Guardian doch tatsächlich ihrem Big Bro derartige Komplimente gemacht. Pass nur auf Aniki, nicht dass sich noch die eingeschlafene Emotion „verlegen werden“ wieder bei dir einschaltet., witzelte das Cross Academy's next Top-Faultier im geheimen ihren Bruder auf. Ja doch, dieses Gespräch schien der sonst so Gesichtskargen Nara doch Spaß zu machen. Jetzt wurde es aber langsam richtig ernst und die Prinzessin der Finsternis lies ihren Aniki wissen, dass es nun alles oder nichts hieß. Jetzt war genau der richtige Moment gekommen, das potentielle Opfer zu fragen, damit für den Plan alles glatt laufen würde. Natürlich hätte ihr man auch hier ein Haar abnehmen können, nur sah die gute leider so gar nicht danach aus, als würde sie bei den Haaren recht viele verlieren – mal davon abgesehen war es, wenn man sich so gegenüber saß, viel zu auffällig. Innerlich konnte die Schattenkönigin glatt richtig lachen – so schlecht machte sich Shikayo gar nicht. Nein, er bediente sich sogar an den Stilmitteln von ihrem Vater, wenn er mal wieder ihre Strong Kobamama Yui für etwas rumkriegen wollte. Als er die Botschaft dann noch unmissverständlich der Erdbeerblonden klar machen wollte und seine Hand auf ihre legte, war es bei der Nara ganz aus. Klammheimlich zückte sie ihr Handy und machte von den beiden vor sich einen wunderbaren Schnappschuss. Versteckt natürlich, versteht sich. Ihr war klar, dass Shikayo das nur machte um ihr und auch ihm die wunderbare Forschung zu ermöglichen, aber dieses Bild war einfach eines für die Götter. // Ihr werdet das nicht glauben. Aniki hat sich ein Mädchen aufgerissen hihi~ //, schrieb sie zunächst in die Nara'sche Whatsapp-Gruppe, ehe auch schon lauter ungläubige Nachrichten folgten. Natürlich musste sie dann das Foto dazuschicken. Grinsend trommelte Narumi ihre Finger zusammen, sie sah dabei fast aus wie ein waschechter Mr. Burns, nur in schön. Nun galt es Eviannas Antwort abzuwarten.

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BeitragThema: Re: Altmodische Lounge   Mo 04 Apr 2016, 19:29


Evianna konnte an der Uhr ablesen, dass die Zeit leider rannte – also sollte sie das wohl besser auch bald tun. Nicht dass der Direktor sie morgen nach dem Unterricht strafrunden laufen lassen würde – oder dass die Hunter Vereinigung irgendetwas mitbekam. Denn wenn es hieß, sie würde ihre Zeit nur mit reden und Freundschaften knüpfen verbringen, würden sie sie sicher auf Missionen schicken. Und wenn es an ihres Vaters Ohren dringen würde, dass ihre neuen Freunde fast alle Vampire waren, dann wäre sie bald im Keller angekettet wie ein Ork. Allerdings wäre es ziemlich unhöflich wenn sie das Gespräch jetzt einfach abbrechen und auf wiedersehen sagen würde – immerhin waren die beiden auch sehr nett zu ihr. Beispielsweise sahen sie sich bereit dazu ihr bezüglich des Direktors zu helfen – sie half ihnen dabei im Gegenzug natürlich auch. Ebenfalls sagten die beiden, dass sie schon auf ihre Tanzpartner acht geben würden, weil die Day Class Fanatiker irgendwann auch mal lernen sollten, wann Ende im Gelände war. Dazu kam dann noch, dass sie wohl noch nicht das Vergnügen gehabt hatten, Reamon Black kennen zu lernen. Zeus-senpai dagegen, von ihnen wohl als Jashin betitelt, war ihnen auch ein Name. "Soweit ich mitbekommen habe, teilen sich die beiden ein Zimmer, ja. Ihr werdet bestimmt noch auf den neuen Schüler treffen.", meinte Evie nur mal so in die Runde - sie würden noch früh genug mit dem Vampir aus Wuppertal Bekanntschaft machen. „Na dann ist eure Begleitung ja in guten Händen.“, meinte Evie dann lächelnd – das Gespräch machte dann aber eine gravierende Wendung. Zwar ging es immer noch um Tanzpartner und den anstehenden Ball, aber primär anscheinend nun auch um Evies nicht vorhandenes Date für dieses Ereignis. Zudem war ihr männliches Gegenüber wohl überrascht über ihre offenherzigen Komplimente und ihre Aussage, dass er trotz allem doch nicht langweilig wäre. Dennoch gab ihr am Ende der gut aussehende Vampir neben ihr Recht, dass ein hammertime-Auftreten wirklich nicht immer der burner sei, seinen Blick wendete er aber dabei kein einziges mal von ihr ab. Im Umkehrschluss konnte Evie das auch nicht und aus den Augenwinkeln konnte sie eine grinsende Narumi erkennen – was war denn nun los? Ganz überrascht guckte sie den Muskelnara an, als er sich ihr ein wenig näher entgegen reckte. Noch viel überraschender waren allerdings seine nächsten Worte, durch welche sogar Evie nun den Wink mit dem Zaunpfahl verstand – nun ja, so ziemlich jedenfalls. Er sagte ihr, dass es da schon jemanden gäbe, mit dem er den Ball besuchen wollen würde. Und dass sie sich gut gegen die Fangirls wehren könnte, war nicht der einzige Grund. Und da ihre Kollegen das Haus der Vampire bisher noch nicht besucht hatten und Evianna die einzige war, bedeutete das im Umkehrschluss nur, dass er sie meinen musste. Ein Grund mehr, für die Erdbeerblonde ihr Gegenüber überrascht anzublinzeln – ja, jetzt hatte sie es endlich verstanden. Der Bruder der grinsenden Nara Dame war allerdings noch nicht fertig und legte noch einen oben drauf. Er fragte jetzt tatsächlich sie, die Opfer-Guardian, ob sie seine Begleitung für den Ball sein wollte und legte seine Hand auf ihre. Eh? Ein wenig perplex guckte die jüngste der Frye Geschwister zuerst auf ihr Gegenüber, dann auf die Hände und anschließend wieder zu ihm. Ja, natürlich musste er das auch noch mit diesem tiefen Blick und der Stimme - das vereinfachte ihr die Entscheidung nicht gerade. Eigentlich war sie gegen das gute Aussehen der Vampire immun und gab nicht viel darauf, aber hier war es irgendwie ganz anders. Nun setzte das typische Denken einer Frau ein - pro und Contra. Erst einmal wusste sie nicht, ob die anderen Schülerinnen sie vernichtend zerfetzen wollen würden, zweitens würde ihr Vater ihr ein Grab schaufeln wenn er das mitbekommen würde und drittens... ja drittens war die Tatsache, dass ihre innere Frau sie windelweich prügeln würde, wenn sie jetzt nein sagte. Es kam immerhin nicht alle Tage vor, dass ein Vampir gerade einen Mensch (oder in ihrem Fall einem Undercover Hunter) nach einer solchen Verabredung fragte. Außerdem wäre es auch irgendwie total unhöflich, wenn sie nein sagen würde. Dazu wollte sie genau genommen noch nicht einmal nein sagen- Well, fuck. Naja, am Ende konnte es ja nur schief gehen, also wollte sie mal nicht so sein und aufhören ihn mit großen Augen anzustarren. "Ä-äh, sorry für die kleine Künstlerpause, hehe. Aber in Ordnung, deine Einladung nehme ich gerne an. Wer kann da schon nein sagen?", meinte sie und entschuldigte sich gleich für den kurzen Moment der Stille, in welchem sie ihn einfach nur überrascht angeguckt hatte - am Ende hatte sie ihm sogar leicht witzelnd noch zugezwinkert. Nun ja, wann hatte man schon mal wieder so eine Chance? Und da die Guardian auch immer unwissend nie mit ihren Reizen geizte, schenkte sie ihm noch ein Lächeln dazu. "Ähm, also so leid es mir tut, aber ich werde wohl langsam aufbrechen müssen. Nicht, dass der mir morgen noch extra Arbeit aufdrückt...", sagte Evie entschuldigend und guckte dabei nochmal auf die Hand von Shikayo, die immer noch auf ihrer lag. Na, hoffentlich wurde ihr dieser Spaß nicht zum Verhängnis. Sie sah sich schon durch die Schülerinnen ihrer Klasse an einen Totempfahl gebunden.

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BeitragThema: Re: Altmodische Lounge   Fr 15 Apr 2016, 16:26


Es war schon illuster, was sich in den Gemäuern des Moon Dorms zutrug. Ein Ereignis faust'schen Ausmaßes könnte man es nennen. Da saßen zwei Vampire, die für die Wissenschaft sogar so weit gingen, dass sich einer von einer sprichwörtlich prostituierte und eine junge Menschenfrau, die gar nicht inne wurde, wie tief das Damoklesschwert über ihrem Haupt schwebte. Ja liebe Kinder, so begannen nur wirklich tiefgreifende Geschichten. Sie eigneten sich nicht für RTL, nur klassische Hollywood-Regisseure würden sich die Finger nach ihnen lecken. Aber genug davon, denn jede gute Geschichte begann schließlich auch mit Smalltalk. Rhetorik gilt ja nicht von ungefähr seit Anbeginn der Antike als Mittel der verbalen Manipulation. Und wer wären die beiden Wunderkinder des Nara Ichizoku, wenn sie nicht eifrig Gebrauch davon gemacht hätten? Eben, sie wären infantil und einfach zu eifrig. Da sie aber faul waren und sich nicht unnötigen Belastungen aussetzen wollten, mussten sie sich der Sprache bedienen, um ihr Opfer in die Falle zu locken. Mit Erfolg. Zielobjekt EF1xy schien nicht hinter den Schabernack der Geschwister zu blicken. Eher noch sprach sie mit den beiden über einen wohl recht seltsamen Schüler, der offenbar bei Jashins Jünger Obdach gefunden hatte. Natürlich war sich Shikayos liebste Schwester nicht zu fein, ein kleines Späßchen auf Kosten des Donnerprinzen zu machen. Allerdings war diese Vorstellung zu abstrakt für den stärksten Nara aller Zeiten, weswegen er doch recht säuerlich das Gesicht verzog. Er kannte Makoto von den Clan-Treffen einfach zu gut und wusste, dass der sich lieber die Niagarafälle hinab stürzen würde, als mit jemandem in einem Bett zu nächtigen. Besonders wenn dieser jemand ein seltsamer Kerl war. "Hoffen wir das beste für Jashin-kun...", murmelte er also nur, noch immer von der gräulichen Vorstellung gebeutelt und freute sich dann nahezu, dass das Gespräch in andere Bahnen gelenkt wurde. Nun ging es darum, Evies Furcht vor dem wütendem Fangirl-Mopp zu lindern, weswegen Shikarama selbst in seiner manchmal zu hyosuke-macho-haften Art geprollt hatte, seine Schwester und er würden schon auf ihre Partner zu achten wissen. Besagte Schwester hatte zum Wohle des Plans zugestimmt und die Erdbeerblonde schien das auch vollkommen zu glauben. Jedenfalls konnte er keinen Zweifel in ihren Augen lesen. Und da ist auch noch mit einem Lächeln meinte, dass ihre Partner ja bei ihnen beiden in besten Händen wären, schien sie die Sache wirklich geschluckt zu haben. Es war gut, dass viele Aussenstehende die knallharte Ignoranz der Naras nicht kannten.
Umso besser, denn dann konnte der Braunhaarige den Plan auch ohne Bedenken durchführen. Ja sicherlich. Moral und Ethik waren für ihn ja doch sehr dehnbare Begriffe. Wobei er ja doch beinahe kurz einen Gewissensbiss verspürt hätte, denn immerhin hatte die junge Dame ihn in ernst gemeinten Komplimenten gebadet, die er so noch nie vorher von einer Frau gehört hatte. Eine Nanosekunde fand er es sogar falsch, was Narumi und er im Begriff waren mit diesem Mädchen zu tun. Aber auch nur eine Nanosekunde lang. Denn gleich darauf bedachte er seine Schwester erst einmal mit einem vielsagenden Blick. Als ob es diese Emotion jemals bei mir gegeben hätte. Beinahe hätte er mit den Augen gerollt, wenn das nicht zu auffällig gewesen wäre. Immerhin ging er ja nun ans Eingemachte und ging bei der "Angebeteten" auf "Tuchfühlung". Das Darth Nana davon ein Foto knipste, bekam er gar nicht mit, war er zu sehr in seine Arbeit vertieft. Oder eher in Evies Augen, die ihn perplex ansehen, dann seine Hand, dann wieder ihn. Scheinbar schien sie tatsächlich trotz ihres guten Aussehens wenig Erfahrung in dieser Hinsicht zu haben und sich Bauklötze zu wundern, dass jemand wie er sie zum Ball ausführen wollte. Beinahe erklomm ihm auch während ihrer Pause das dumpfe Gefühl, dass sie nein sagen würde und somit der schöne Plan anders aufgezogen werden müsste. Aber Pustekuchen. Tatsächlich sagte sie zu, gen Ende auch ziemlich kokett (ich hab in letzter Zeit zu oft Sims gezockt) und veranlasste ihr Gegenüber deswegen zu einem zufriedenen Schmunzeln. Ja doch, er war voll und ganz zufrieden. Mit sich, weil er mal eine rumgekriegt hatte und das Experiment weiter laufen konnte, mit Narumi, weil sie ihn unterstützt hatte und ja... Auch war er insgeheim doch zufrieden damit, dass Evianna ihn zu mögen schien. Umsonst würde sie ihm nicht SO ein Lächeln schenken, welches er automatisch erwiderte. Selbst wenn er es niemals zugeben würde, aber irgendwie war er doch ein wenig verzaubert. "Kein Grund sich zu entschuldigen. Ich freue mich eher, dass du zugesagt hast und nicht das Gegenteil der Fall war, E~vie-chan.~" Da! Er tat es! Er machte es genau wie sein Vater und betonte den Namen seines Opfers besonders geschwungen und schön. Pures Kalkül, wobei er sich tatsächlich freute, dass sie ihm keinen Korb verpasst hatte. Da fand er es schon schade, dass sie nun gehen musste und sah sie auch genauso an. "Das ist schade, aber da kann man wohl nichts machen, was? ... Und naja, Nana-chan und ich haben dich auch lang genug von der Arbeit abgehalten, gomen.", meinte er zunächst fast reuig und drückte ganz leicht ihre Hand. "Ich hoffe ja, wir sehen uns vor den großen Ball noch einmal." Diesem Satz hing er ein Zwinkern an, strich nochmal über ihren Handrücken und entließ ihr Händchen dann, damit sie gehen konnte. Gemeinsam mit Narumi verabschiedete er die Dame noch und sobald sie von der Bildfläche verschwunden war, sah er auf sein Handy, da es verdächtig dauervibriert hatte.
Eine Wutader erschien an seiner Stirn.
Eine Zweite folgte.
"...Mendokusê... =_____="

Meanwhile in Japan:

Gähnend und mit zusammengekniffenen Äuglein watschelte das blonde Unheil der Vampirgesellschaft durch das Unterholz, war im Begriff, seine Hirsche zu besuchen und zu begutachten. Mit der Hand wuschelte er sich durch den Schopf, gähnte nochmals herzhaft und atmete die frische Nachtluft ein, dachte an nichts Böses. Naja, bis ein Blick auf sein Handy ihn eines besseren belehrte. In Zeitlupe klaubte der Höllenfürst das Gerät aus seiner Hosentasche, führte es vor seine Augen und las, was dort geschrieben stand. Seine herzallerliebste Tochter hatte etwas in die nara'sche Whatsapp-Gruppe gepostet. Zurerst verstand er den Sinn ihrer Nachricht gar nicht, klang es doch zu abstrus. //Ihr werdet das nicht glauben. Aniki hat sich ein Mädchen aufgerissen hihi~// Abstrakt. Wahrscheinlich versuchte sie nur wieder, die ganze Familie zu foppen. Sein Sohn war ein absoluter Lustkiller und Einzelgänger. Er würde sich niemals den Zacken aus der Krone brechen und versuchen, ein Mädchen abschleppen zu wollen. //Guter Witz, Slothy.//, antwortete er also und dachte sich, damit sei es getan. Immerhin glaubte seine Frau das ja auch nicht, wie er las. Gerade wollte er das Gerät wegstecken, da kam ein Bild herein getrudelt und ließ Shikato die Augen wirklich einmal zur Gänze aufreißen. Zu sehen waren sein Stammhalter und ein hübsches, erdbeerblondes Mädchen. Sie saßen sich gegenüber, er grinste sie an und hielt ihre Hand. Und wenn er es genau betrachtete, war das Mädel nicht einmal vampirischen Bluts.
Da er wusste, dass seine Tochter zu faul dazu war, mittels Photoshop irgendwelche Bilder zu bearbeiten, konnte er davon ausgehen, dass er richtig sah. Das zog mit sich, dass er a) seinen Sohn nicht mehr verstand und b) er einfach fassungslos war. Shikayo, der sogar zu faul war die Nachbarin zu grüßen, baggerte eine Frau an, die gleichzeitig wohl auch noch menschlich war? Was bitte? Nahm er jetzt schon Drogen? Sollte er sich nun einfach damit abfinden? Naja, halbwegs, hauptsächlich pisste ihn das Ganze schon wieder an. //Kaum hat der Bursche Japans schützende Arme verlassen, markiert er den Playboy. Obacht, Slothy. Bei den Menschen ist es üblich Unterhaltszahlungen für die entstehenden Konsequenzen einzuklagen. Dafür ist mir das Clanvermögen zu schade.// Als sein Sohn dann aber schrieb, dass er nur ihr verdammtes Haar wollte, packte der Cthulhu sein Handy einfach weg und verschob jegliche Verwirrung auf später. Das war ihm irgendwie zu blöd.

Tbc: ???

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BeitragThema: Re: Altmodische Lounge   Di 19 Apr 2016, 15:02


Das war doch wirklich unglaublich – Shikayo hatte es tatsächlich mit ihrer Unterstützung geschafft, sich ein Mädchen aufzureißen. Natürlich wusste Narumi, dass es eigentlich nur zum Erhalt eines Haars für Forschungszwecke diente, aber dennoch bot sich ihr ein wahrhaft ungewohntes Szenario. Dass ihr liebster Bruder es doch tatsächlich schaffte so aus sich heraus zu kommen, und dann auch noch bei einer Frau, hätte sie wirklich nicht einkalkuliert. Gut, dass sie dieses Bild für die Götter also auf ihrem Handy festgehalten hatte – selbst die Familie Nara konnte das „Glück“ oder eher den Schrecken, kaum fassen. Das bedeutete dann wohl im umkehrschluss, dass mit Eviannas Zustimmung der Plan grünes Licht bekommen hatte. Es war sicherlich sehr spannend gewesen, als die Erdbeerblonde ihre kurze Denkpause eingelegt hatte – fast überkam die blonde Nara der Gedanke, ihr weibliches Gegenüber würde nein sagen – aber auch nur fast. Dieses kleine „fast“  wurde durch ihre eiskalte Kalkulation zerschmettert – immerhin sah ihr großer Bruder eben auch verdammt gut aus und die beiden schienen ja irgendwie eine Chemie zu haben. Ein nein besaß also eine nur 5,83%ige Chance, während das ja auf den restlichen 94,17% lag. Und siehe da, die Shikayo-Aufreißschnittmenge hatte tatsächlich zugeschlagen. Innerlich konnte das weibliche Superhirn mit ihrer angeschlossenen, externen Faulplatte da nur kichern – einfach, weil es so gut verlaufen war. Ihr entging natürlich nicht, dass ihr Aniki von der Guardian schon irgendwo und irgendwie angetan war. Tja, Darth Slothy sah eben alles. Wenn Otô-san nur sehen könnte, wie gut du seine Mittel für solche Zwecke benutzt... Er wäre garantiert noch stolzer als jetzt schon., witzelte sie in Gedanken. Vor allem wenn sie an die ungläubige Antwort ihres liebsten Vaters dachte, mit dem damit verbundenen Schock, den er wohl nach dem Beweisbild erlebt haben musste. „Oh, ich bin mir sicher ihr werdet auf dem Ball ein sehr schönes Paar abgeben....“ Oh ja, Narumi konnte manchmal schon richtig gemein sein – dafür stellte sie sogar ihre desinteressierte Stimme und das nur langsame reden zurück. Wenn, dann musste man schon Salz in die Wunde streuen – und doch war es Shikayo-Aniki, der sie wieder einmal überrascht hatte. Er drückte doch tatsächlich Eviannas Hand und strich gen Ende mit einem Zwinkern noch einmal darüber. Herrgott, er sagte sogar er hoffte, sie würden sich sogar noch einmal vor dem Ball wieder sehen. Wahrscheinlich konnte Shikayo ihr kichern gedanklich gerade hören – er wurde ja noch zu einem richtigen Casanova. „Da hast du recht, Aniki. Tut uns leid, dass wir dich hier so lange festgehalten haben. Mendokusê, hoffentlich macht dir der Direktor keinen Ärger...“ Da blühte selbst Narumi auf und brachte nicht mehr ganz so wortkarge Sätze von sich. Am Ende hatte die Erdbeerblonde sie und Shikayo tatsächlich verlassen und die blonde und sonst so faule Nara bewegte sich zu einem anerkennenden klatschen. „Das war wirklich Erstklassig, Aniki.“, lobte sie ihn also, während er nun auch gemerkt zu haben schien, was in der Nara'schen Whatsapp-Gruppe abgelaufen war.


Tbc: Wohnzimmer → Wohnzimmer, nächster Tag am Abend

Nach dem ereignisreichen Abend, an welchem sich ihr großer Bruder ein Mädchen angelacht hatte, war bereits der nächste Tag gestartet und Narumi fand sich erneut im Night Class Wohnzimmer ein. Der Unterricht würde bald beginnen und von hier aus war der Weg nur halb so lang und anstrengend, als wenn sie ihn erst von ihrem Zimmer aus bestreiten würde. Man sah hier jedoch nun ein wahrhaft unglaubliches Bild – die hyperschlaue Nara war doch tatsächlich ohne ihren großen Bruder Shikayo zu sehen. Dieser war ganz offensichtlich noch nicht im Wohnzimmer angekommen, ein Grund, warum Narumi gerade irgendwelche anderen Schüler in Schach total fertig machte und kein Shôgi spielte. „Schachmatt...“, sagte sie mit einem gähnen, weil hier einfach kein richtig ernst zu nehmender Gegner vorbei geschaut hatte. Viele wollten sich auch gar nicht mehr mit ihr messen, weil eine Schachmatt-Setzung nach nur drei oder zwei Zügen durch die Blondine dann doch irgendwo keinen Spaß mehr machte. Sie war einfach ein zu kalkulierender Kopf – wobei niemand wusste, dass sie unterm Schach spielen bereits tausend weitere Gedankengänge hatte. Das tat jetzt aber alles nichts zur Sache, immerhin würde dieser Unterricht bald beginnen, auf den die Gute eigentlich keinen Bock hatte. Nun ja, immerhin hatte sie sich bisher nur minimal bewegen müssen und da hier gerade Ruhe herrschte, hatte sie auch keinen Grund dazu, mendokusê zu sagen. Naja, vielleicht doch nicht ganz. Diese weiße Schuluniform, die sie mal wieder tragen musste, ging ihr schon irgendwie auf die Nerven.

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BeitragThema: Re: Altmodische Lounge   Di 19 Apr 2016, 15:06


Ja also irgendwie verstand Evianna diese Situation gerade immer noch nicht. Nicht, weil sie ihr unangenehm war oder dergleichen, nein. Sicher, Mann hatte schon oft versucht ihr Avancen zu machen, aber das hier war einfach etwas ganz anderes. Erstens war Mann ein Vampir, zweitens sah er ziemlich gut aus und drittens, war ihr eigentlich auch noch nie jemand so nahe gekommen. Bei Menschen und anderen Huntern erkannte sie ihre Vorhaben sofort und hatte sie bisher immer zurück gewiesen, aber von einem Vampir hatte der sonst so schlaue Kopf es sicherlich nicht einkalkuliert. Shikayo hatte sie eiskalt erwischt und sie brachte es irgendwie nicht wie sonst fertig, einfach nur so mit einem Lächeln freundlich nein zu sagen. Sie hatte doch tatsächlich zugestimmt, in der Hitze des Moments. Den Rattenschwanz, den dies alles nach sich ziehen würde, hatte sie dabei gar nicht betrachtet. Sie würde vor dem Ball ihre Hunter-Kollegen darum bitten müssen, gegenüber ihrem Vater dicht zu halten. Würde er nun zum Beispiel dieses Szenario von eben gesehen haben, hätte er das Sofa dieses Wohnzimmers in zwei Hälften zerrissen und sich benommen wie Donkey Kong auf Zuckerschock. Aber irgendwie hätte sie auch gar nicht nein sagen wollen und wusste selbst nicht wieso. Immerhin fürchtete sie sich bisher immer, anderen Menschen außer ihrer Familie (mit großzügiger Ausnahme ihres Vaters) auch nur irgendwie nahe zu sein. Auf einer Seite war sie also mit der Gesamtsituation minimal überfordert. Dass ihre neue Ballbegleitung nun auch noch ihren Namen betonte und ihr Lächeln erwiderte, machte die Sache nicht gerade leichter. Ehrlich gesagt wurde es für die Guardian immer unglaublicher, drückte Shikayo doch tatsächlich ihre Hand und meinte es wäre Schade, dass sie nun gehen müsste, wie sie vorhin angekündigt hatte. Innerlich saß sie gerade mit offenem Mund da und bemühte sich, irgendwelche Worte zu finden, während sie ihn außen nur anlächeln konnte. Schließlich verschwand mit dem Satz, dass er hoffte sie würden sich noch einmal vor dem Ball sehen, die angenehme wärme von ihrer Hand und sie atmete erst einmal gedanklich tief durch. Die Schwester ihres Begleiters hatte vorhin natürlich noch voll einen draufgelegt als sie meinte, die beiden würden ein schönes Paar abgeben. „A-ach macht euch da mal keine Gedanken, eure Gesellschaft war sehr angenehm. Und jetzt hab' ich sogar eine so gute Begleitung für den Ball, war also alles nur zu meinem Vorteil.“, zwinkerte die Erdbeerblonde mindestens genau so schön zurück und schien sich ein Stück weit wieder gefangen zu haben. „Das werden wir bestimmt. Ich hänge ja jeden Tag wegen eurem Übergang ins Schulgebäude sowieso vor eurem Wohnheim ab, also wirst du mich bis vor dem Ball wohl nicht so schnell los, fürchte ich.“, sagte sie und hatte Shikayo dabei eine Hand auf die Schulter gelegt. „Nun denn, ich hau dann mal ab. Nicht, dass ich morgen wieder im Unterricht einschlafe. Bis dann, Narumi-senpai, Shi~kayo-senpai.“, meinte sie noch zum Schluss und betonte seinen Namen mindestens genau so schön wie er ihren vorhin. Mit diesen Worten war sie auch schon abgetrabt, immerhin würde nun ihre Schicht bald enden und sie hatte all ihre Aufgaben erfüllt. Und nach diesem Erlebnis gerade, konnte sie ihr Bett und eine Runde Schlaf wirklich gut gebrauchen.

Tbc: ???

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Reamon Black
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BeitragThema: Re: Altmodische Lounge   Mi 20 Apr 2016, 09:54

Reamondo Kamm am Nächsten Abend hier an. Und Nein er hat nicht einen Ganzen Tag gebraucht von der cafeterrasse hier her zu finden. Auf jeden Fall hatte Reamon nun auch Seine Nightclass uniform an die Mit Seiner Schneeweißen Haut schon Fast Verschmilzt. Reamon Betrat das Wohnzimmer und das erste dass er zuhören bekam war. "Schachmatt" Die Schlange vom Dienst schaute sich erst mal um und sah dann die Ziel Personen die gerade Schach gespielt hatten. Darauf ging er hin Schaute sich das Schachbrett an und musste seufzte. "Werte Dame. Würde es ihnen was ausmache Noch ein Partie gegen mich zu Bestreiten." Dabei Lächte er sachte um die Höflichkeit und Etikette zu wahren. Dabei Viel ihm Gerade ein wie Konnte er diese Wahren. Wenn er sich doch Garnicht erst Vorgestellt hatte." Achja Black Reamon ist mein Name. Wie Unhöflich von mir etwas zu erbitten und mich nicht einmal Vorzustellen. " um Diese Uhrzeit wo Reamondo doch so gut Geschlafen hatten musste er aufstehen und alles fertig machen für den unterricht. Das ist Definitiev nicht das was er an Der Schule lieben wird. Auch Schlangen Brauchen ihren Schönheitsschlaf. Bevor ich es Vergesse. Reamondo Kam und sah die Blonde Vampir Dame. Aber ob er Siegreich sein wird Steht ihn den Sternen. Nach jahren ohne Übung verlernt man schon etwas.

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Reamon spricht : "Guten Abend alle zusammen."

Reamon denkt: ~ Guten Abend alle zusammen.~

Goose:
Spoiler:
 



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BeitragThema: Re: Altmodische Lounge   Mi 20 Apr 2016, 14:19


Man glaube fast zu meinen, Narumi könnte nicht noch gelangweilter drein gucken – aber halt. Sie war ja eine Nara, also konnte sie das sehr wohl. Ihre Augen waren sowieso stehts nur halb offen, aber heute war wirklich so ein richtig typischer, extrem nervieger Abend. Sie musste diese Schuluniform tragen, Shikayo war nicht da und sie war gezwungen diesen öden und faden Unterricht zu besuchen, welcher ihrem Superhirn sowieso so gut wie gar nichts beibringen kann. Aber gut, sich weiter über dieses Thema aufzuregen brachte ihr nichts, denn darüber hatte sie bereits mit ihrem großen Bruder am Vortag gesprochen. Hier erschien ihr eben nun einmal alles unlogisch und Unlogik war eine ihrer tiefsten Abneigungen, also konnte sie gar nicht anders als noch einen tacken schlecht gelaunter als sonst zu sein. Normalerweise würde dies auch neben vielen anderen Folgen eine ganz bestimmte mit sich tragen: Ihre dunkle Aura, wegen der man sie schon Darth Nana nannte, würde durchkommen. Aber irgendwo war ihr das dann auch wieder zu anstrengend. Mindestens genau so anstrengend war gerade die komplette Situation im Wohnzimmer. Niemand war in Schach wirklich ein Gegner, Schach war nicht so schön wie Shôgi und gerade als sie dachte, die anderen Vampire hätten genug, kam ein Neuer dazu. Werte Dame?, dachte Narumi mit hochgezogener Augenbraue. Wer sprach denn heute noch so? Oder hatte sie einen Trend verpasst, für den sie einfach nur wieder viel zu faul gewesen war? „Mendokusê...“, konnte sie da nur murmeln, doch da ging es auch schon weiter. Gleich nach der Frage, ob sie nicht auch noch gegen ihn Schach spielen würden wolle, hatte er sich vorgestellt – er dachte es wäre sonst unhöflich. Allerdings war es das für die Nara nicht, so müsste sie sich keine neuen Gesichter merken. Natürlich könnte sie dies bei ihrem Gehirn locker tun... aber naja, irgendwie ein wenig unnötiges Wissen. Aber sie war ja gut erzogen worden, also wollte sie mal nicht so sein. „Kein Problem... ich heiße Narumi Nara, sehr erfreut.“, sagte die Blondine in ihrer üblichen, desinteressierten Stimmlage und hängte gedanklich noch ein „mendokusê“ an. Am liebsten hätte sie gesagt, sie würde „Nicht Verfügbar“ heißen, weil sie gerne ihre Ruhe haben wollte, aber im umkehrschluss hatte ihr Gegenüber ihr ja nichts getan. „Tut mir leid, aber diese Einladung werde ich wohl ablehnen müssen. Ich kann nicht diffamieren dass Schach ein kleiner Denksport ist, aber diese Art von Spiel ist einfach zu diametral von Shôgi... letzteres macht mir mehr Spaß.“, tat Narumi die Einladung höflich ab, um nicht impertinent zu wirken. Mal davon abgesehen besaß ihr Gegenüber ein doch recht besonderes Aussehen und schien mit Transparentartigen Blässe gesegnet worden zu sein. Seine schwarzen Haare dazu waren ein noch krasserer Kontrast als die blonde Mähne der schlauen Japanerin. Der Butler von drüben kündigte an, dass ihr Tee fertig wäre – blöd nur, dass sie so gar keine Lust hatte dafür aufzustehen. Glücklicherweise gab es da aber eine fixe Lösung, ihre ultimative Waffe, wenn sie zu faul zum aufstehen und Shikayo nicht hier war: ihre Schatten. Lässig und unbemerkt lies sie also einen der Schattenärmchen in die weite Welt hinaus und holte damit ihre Tasse Tee zu sich. Irgendwie wollte sie nicht total unhöflich wirken (auch wenn es ihr eigentlich total egal war), wenn sie schon die Einladung für ein Schachspiel ablehnte, also entschied sie sich noch etwas zu sagen – auch wenn sie so gar keine Lust auf Smalltalk hatte. „...Bist du auch neu an der Schule?“, kam es zum Schluss schließlich und sie bereute diesen Satz schon jetzt.

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